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Alternativen und Verhaltenstipps

Wenn einzelne Individuen stören, muss nicht zwangsläufig das zugehörige Nest entfernt werden, sofern man es überhaupt lokalisieren kann. Die Nester werden meist freihängend oder in Erdhöhlen gebaut, nicht grundsätzlich an Gebäuden. Bei Nestern in sehr selten genutzten Gebäudeteilen, beispielsweise unter dem Dach, ist zu hinterfragen, ob sie stören.

Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe werden durch zuckerhaltige Lebensmittel angelockt, daher sollten nahegelegene Futterquellen (Mülltonnen, Fallobst) entfernt werden.

Eine Wespe schneidet ein Stück Wurst ab
Stirnansicht einer trinkenden Wespe

Abgesehen von der Hornisse hat ein Wespenstaat einen einjährigen Lebenszyklus. Die Wespen treten nur phasenweise auf, wenn das Volk angewachsen ist. Nur die Königin überlebt den Winter und beginnt im Frühjahr mit einem neuen Nest. Manchmal reicht es, die Geduld aufzubringen, bis gegen Ende der Saison die Wespen von alleine verschwinden.

Hornissen sind auch nachtaktiv, daher können sie in erleuchtete Wohnräume fliegen. Fliegengitter sind eine einfache Maßnahme zur Vermeidung.

Wespen sind nicht von Grund auf aggressiv. Ein Wespenstich ist allerdings eine schmerzhafte Erfahrung, manchmal auch gefährlich, wenn er im Bereich der Atemwege zu Schwellungen führt oder eine Allergie vorliegt. Wenn man das Verhalten der Wespen kennt, kann man Konflikte weitgehend vermeiden.

Um ein aggressives Verhalten bei Wespen zu vermeiden, sollte man

  • Nester nicht stören,

  • hektische Bewegungen vermeiden,

  • die Tiere nicht anhauchen,

  • sich nicht in Flugbahnen der Wespen stellen.

Beim Essen im Freien ist Vorsicht mit Getränken geboten, da Wespen z.B. in Flaschen oder Getränkedosen verborgen sein könnten und versehentlich verschluckt werden können.